Das Exterieur des Shagya-Arabers
Der Shagya-Araber soll edel, harmonisch und ausgewogenen sein,
sein Kopf keilförmig, trocken und wohlgeformt mit breiter Stirn, mit ausdrucksvollem Gesicht durch dunkle, kluge und aufmerksame Augen sowie feingeränderten Nüstern, die bei Anstrengung sehr erweiterungsfähig sind und dann beinahe quadratische Form annehmen. Die Ohren sind eher klein und zierlich, haben edel geschwungene Spitzen.
Den wohlgeformten Reitpferdehals ziert eine seidige Mähne, das ganze Pferd eine feine, dunkle Haut. Der Widerrist ist markant und gut bemuskelt, reicht weit in den mittellangen Rücken, der bei gut ausgprägter Bemuskelung mit guter Verbindung zur kräftigen Kuppe ausgestattet ist. Der Schweif ist hoch angesetzt und wird in weitem Bogen getragen. Schulter und Kruppe sind groß angelegt, gut gewinkelt und bemuskelt, das korrekte Fundament ist trocken bei markanten, großen Gelenken, kurzen Röhrbeinen und gut geformten Hufen aus belastbarem Horn.
Lebhaftes Temperament, gutmütiger, gelehriger, sanfter Charakter, energischer und fleißiger Schritt, schwungvoller, elastischer und schwebender, beinahe lautloser Trab, runder, gleitender, raumgreifender Galopp sind für diese Rasse charakteristisch.
Es wird eine Grösse von mindestens 1,50 m bis etwa 1,63 m und ein
Röhrbeinurnfang nicht unter 18 cm angestrebt.
Shagya-Araber kommen in allen Grundfarben, wie Rappe, Brauner und Fuchs, vor allem aber als Schimmel vor. Abzeichen an Kopf und Beinen sind erlaubt, Scheckung ist nicht erwünscht.
Besonders häufig kommen Fliegen- und Forellenschimmel vor (weisse Grundfarbe mit kleinen schwarzen oder braunen Punkten, die im Laufe des Pferdelebens immer zahlreicher werden). Bei den Arabern sollen diese Pferde aufgrund ihrer besonderen Leistungsbereitschaft und -fähigkeit besonders beliebt gewesen sein.








